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SOTA im Entlebuch – Teil 1

16. Juni 2024 – Schafmatt HB/LU-004

SOTA, Summit on the air, ist ein Programm, wo Funkamateure auf Berge und Hügel wandern um dort mindestens 4 Verbindung über das Funkgerät zu anderen Funkamateuren zu machen.
Hierbei ist es egal ob analog, Voice, CW (morsen) oder digital-Funk ab dem PC mittels FT8.

Am Sonntag 16. Juni hatte ich das viele Regenwetter satt. Trotz feuchter Bedingungen hatte ich das zuhause sitzen satt und ich packte meine Ausrüstung und fuhr los Richtung Biosphäre Entlebuch. Ziel war die Schafmatt und der Fürstei.
Auf meiner Pilatus-Kette-Bucket-List fehlten mir die zwei Gipfel noch.

Kurz in der Landi-Tankstelle in Wolhusen noch Proviant aufgefüllt und weiter gings via Schüpfheim, bis zu einem Wäldchen unterhalb der Alp Baumgarte.
Den LandRover auf einem geeigneten Platz geparkt, Rucksack gepackt, Wanderschuhe geschnürt und los geht. Um 0830 startete ich die Tour.
Das dies die erste grosse Wanderung in diesem Jahr war, hab ich in der Steigung hoch zur „Leitere“ dann sehr schnell gemerkt, mir ging fast die Puste aus.
Der Aufstieg war alles andere als angenehm. Der viele Regen hat alles sehr matschig und rutschig gemacht, das Profil der Wanderschuhe war nach kürzester Zeit voll mit Schlamm. Ich war froh um die vorbereiteten Seile und Ketten, sonst hätt ich schlicht abbrechen müssen. Es geht ziemlich steil aufwärts, auf einer horizontalen Distanz von knapp einem Kilometer gehts über 600m rauf bis zur Krete.
Oben angekommen ist es fast schon ein Spaziergang bis zum Gipfelkreuz. Doch halt, das Kreuz steht ja gar nicht auf dem höchsten Punkt!!
Egal, kurz ins Gipfelbuch eingetragen und die letzen paar Höhenmeter über die Schafweide (wie passend) hoch zur Schafmatt.
Oben angekommen hab ich mein Handfunkgerät Yaesu FT-3DE hervorgepackt (übrigens mit einer Antenne namens Signalstick von Signalstuff) und habe auf 145.525Mhz „CQ SOTA, CQ SOTA, CQ Summit on the air, HB3XVA/portabel ruft CQ“ gerufen.
Nach rund 10min hatte ich meine vier Verbindungen beeinander. Eine Verbindung war gar eine Summit-to-Summit, Davide HB3YNL war auf dem Mont Vully HB/FR-036 am aktivieren.

So, und nun, wie weiter? Mein ursprünglicher Plan war ja eine Doppel-Aktivierung Schafmatt & Fürstei, aber die fehlende Kondition und die durch die Nässe erschwerten Bedingungen bewogen mich, direkt wieder zur Alp Baumgarte hinab zu steigen.
Bis zu dem Zeitpunkt war ich übrigens Mutterseelenallein. Erst jetzt beim Abstieg kamen mir mehrere Paare entgegen. Die meisten haben sich gleich noch über die Bedingungen weiter oben erkundigt.
Auf dem gleichen, rutschigen Pfad gings wieder runter zur Alp Baumgarte. Nicht ganz ungefährlich das ganze. Einfach schön langsam und alle vorhandenen Möglichkeiten um sich festzuhalten ausnutzen war die Devise.
Um die Mittagszeit herum war ich wieder beim Landrover und fuhr mit 6 SOTA Aktivierer-Punkten im Gepäck nach Hause.
SOTA Aktivierung Schafmatt HB/LU-004: Check!

Kurzwellen-Dipol ZS6BKW

Erste Gehversuche mit meiner neuen ZS6BKW-Antenne und dem 13.7m GFK-Mast von DX-Wire.
Mehr updates folgen.

Dachträger & 2m/70cm Antenne

Die Antenne für den Funkbetrieb auf 2m & 70cm liegt schon seit einer gefühlten Ewigkeit in der Garage. Leider hatte der Dachträger von Yeti im letzten Sommer Schaden genommen (Risse in allen Füssen).
Der Hersteller des Dachträgers, GMB-Mount, hat sich kulanterweise bereiterklärt, mir den gesamten Träger auszutauschen. Wegen Covid konnte ich aber bisher noch nicht nach Deutschland reisen, um den Tausch vorzunehmen. Deswegen kam der neue Träger nun per Spedition.
Somit konnte ich nun endlich die neue Antenne mit einem schweren Einbaufuss montieren.
Nun fehlt „nur“ noch, das Kabel in den Innenraum zu führen, N-Stecker anzukrimpen und mit dem Yaesu FT-857d oder per N-SMA Adapter ans FT-3de anzuschliessen.

Panoramic-Adapter für das Yaesu FT-857d

Das FT-857 ist ein robustes, vielseitiges Gerät, aber viele moderne Features fehlen
dem Anfangs der 2000er Jahre auf dem Markt erschienenen Allband-Tranceiver halt heutzutage.
Um dem etwas entgegenzuwirken hab ich mit in UK ein hupRF Panoramic Adapter Tap Board, auch bekannt als Pan-Adapter, bestellt. Mit diesem wird es möglich, einen SDR-Empfänger direkt beim Mischer anzuschliessen.
Da dies mit löten an SMD Bauteilen verbunden ist, hab ich mich bei meinem QRL an den Lötprofi gewandt. Für so feine Lötverbindungen fehlt mir die Geduld, die Erfahrung und das Equipment.
Er hat mir das Board eingebaut, verdrahtet / angelötet und eine SMA Buchse ins Gehäuse montiert.
Für einen ersten Zweck hab ich einen HackRF angeschlossen und mittels SDR-Console den Verbindungsaufbau von meinem Winlink-Mailprogramm über das VARA-HF Protokoll im 10m Band auf das Gateway der SWISS-ARTG auf dem Titlis HB9AK-14 überwacht. Hat für einen ersten Versuch ohne Feintuning der Software recht akzeptabel geklappt.
Wer jetzt den letzten Satz nicht verstanden hat, aber dennoch wissen will was das jetzt heisst, kann sich bei mir melden, versuche das dann mal bei einem Bier zu erklären 🙂

Offroad Abenteuer Thenissey

Leider mussten wir vom ATTC traditionellen Offroad-Pfingst-Ausflug nach Thenissey wegen Corona dieses Jahr absagen. Mit ein paar Gleichgesinnten konnten wir die Tour zum Glück Anfangs Oktober nachholen, als die Ausreise-, Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen eine Reise nach Frankreich zuliessen.
Yeti hat sich trotz des langen Radstandes tapfer geschlagen und konnte seine Offroad-Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Reserverradträger

Der Reserverradträger, welcher der Vorbesitzer hat anfertigen lassen, war uns zu wackelig und zu schwer. Für den Defender 130 ist der Markt an Zubehör etwas kleiner als für den 110er, aber schlussendlich haben wir einen Träger von FrontRunner gefunden.
TravelTECH hat ihn montiert und noch ein „Schutzblech“ angefertigt, so das der Träger nicht die Tür verkratzen kann.

Neue Räder & Reifen

Yeti hat neue Schuhe bekommen 🙂
Vorher: LandRover HD Felge mit Continental Conti Cross Contact AT in 235/85/R16
Nachher: Racer-Alufelge, 16’x8′ mit BFGoodrich AllTerrain T/A KO2 in 285/75/R16

Die Räder wurden bei der MFK vorgezeigt und sind eingetragen.

Durch die breiteren Reifen und etwas anderer Einpresstiefe, mussten an der Hinterachse die Radläufe etwas verbreitert werde. TravelTECH hat hier einfach eine Standard-Kotflügelverbreiterung für Defender bearbeitet und angenietet.